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Der Kandidat der Union und der FDP, Christian Wulff, ist nach dem dritten Wahlgang neuer Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland geworden. 625 Stimmen gingen an Wulff. Joachim Gauck, Kandidat der SPD und Grünen, erhielt 494 Stimmen. Die Kandidaten der Linken und der NPD enthielten sich beim dritten Wahldurchgang. Insgesamt wurden 1.240 gültige Stimmen abgegeben, davon 121 Enthaltungen, hauptsächlich aus den Reihen der Linken. Über Köhlers Nachfolger entschieden 1244 Wahlmänner und Wahlfrauen. Die absolute Mehrheit in den ersten beiden Wahlgängen lag bei 623 Stimmen. Die Bundesversammlung setzte sich zusammen aus den 622 Abgeordneten des Bundestags sowie ebenso vielen Mitgliedern, die von den Landesparlamenten entsandt wurden. Zumeist waren es Landtagsabgeordnete.
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